ESSEN MOTOR SHOW

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Beleuchtung

Die Vorschriften für KFZ-Beleuchtung ergeben sich sowohl aus europäischem Recht, als auch durch die nationale StVZO.

Die Regelungen stellen sicher, dass das Signalbild von Beleuchtungseinrichtungen an Kraftfahrzeugen und Anhängern eindeutig ist. Geprüfte und zulässige lichttechnische Einrichtungen (auch Leuchtmittel) tragen die sogenannte E-Kennzeichnung.

Zu den lichttechnischen Einrichtungen zählen Scheinwerfer, Leuchten, Rückstrahler und andere Reflektoren. Neben der E-Nummer tragen zulässige Leuchten auch eine Bezeichnung für die Funktion, z.B. „RL“ für Tagfahrlicht oder „B“ für Nebellampen.

Alle nach vorn wirkenden Beleuchtungseinrichtungen müssen weißes, alle nach hinten gerichteten müssen rotes Licht abstrahlen. An den Fahrzeuglängsseiten dürfen nur Leuchten angebracht sein, die gelbes Licht abstrahlen. Von diesem Grundsatz sind nur Blinker mit gelbem, Nebelscheinwerfer mit hellgelbem, sowie Rückfahrscheinwerfer mit weißem Licht ausgenommen.

Alle am Fahrzeug angebrachten lichttechnischen Einrichtungen müssen auch funktionieren. In den straßenverkehrsrechtlichen Bestimmungen gibt es keine Unterscheidung zwischen Leuchten, die im Stand oder denen, die während der Fahrt benutzt werden. Unterbodenbeleuchtung oder hinter den Scheiben des Innenraums angebrachte Christbäume, Leuchtdioden, Namensschriftzüge oder ähnliches sind nicht zugelassen.

Nachträgliche Veränderungen an bauartgenehmigten Scheinwerfern führen zum Erlöschen der Bauartgenehmigung der Scheinwerfer und der Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.
Von der Verwendung unzulässiger Leuchtmittel kann durch Blendung des Gegenverkehrs eine extreme Verkehrsgefährdung entstehen. Verkehrsunfälle mit Todesopfern sind nachgewiesen. Der Versicherungsschutz kann eingeschränkt werden und die Möglichkeit von Regressansprüchen gegenüber Fahrzeughalter- und –Lenker besteht. Daher bitten wir eindringlich, nur zulässige Umrüstungen vorzunehmen!

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