ESSEN MOTOR SHOW

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LEGAL? ILLEGAL? NICHT EGAL!

Die Sicherheit hat im Straßenverkehr die höchste Priorität

Sicherheit hat im Straßenverkehr für die Polizei oberste Priorität! Das Verhindern von Unfällen und Mindern von Unfallfolgen ist eine der Hauptaufgaben der polizeilichen Verkehrsüberwachung. Durch die Arbeit der Polizei werden Verkehrsunfälle verhindert und Unfallfolgen reduziert. Neben regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen gehört auch die Überprüfung des technischen Zustands von Fahrzeugen zu den Aufgaben der Polizei bei Verkehrskontrollen. Mängel und Verstöße werden in den meisten Fällen erst durch Kontrollen und nicht im Vorbeifahren erkannt.

Wenn es Tuner mit der Sicherheit ihrer Fahrzeuge nicht so genau nehmen, betrifft es wenige Tuner. Das Verwenden illegaler Fahrzeugteile oder die Manipulation originaler / legaler Fahrzeugteile geschieht oft aus Unkenntnis, in wenigen Fällen jedoch auch vorsätzlich. Unsachgemäße Bauteile mit gefälschten Dokumenten (ABE, Teilegutachten etc.) oder Veränderungen, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen (z.B. Sonderlenkrad in Kombination mit einem Sonderfahrwerk in Verbindung mit einer nicht serienmäßigen Rad-/ Reifenkombination) fallen regelmäßig auf und führen ohne Änderungsabnahme zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Über die möglichen Auswirkungen auf die Fahrsicherheit machen sich nicht alle Tuner Gedanken!

Im Schadensfall kann die Kfz-Haftpflichtversicherung bei erloschener Betriebserlaubnis die ihr entstandenen Kosten bei der Schadensregulierung anteilig oder vollständig beim Versicherungsnehmer geltend machen, wenn grobe Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz (siehe oben) festgestellt wird. Stellt die Polizei gravierende Mängel fest, durch die die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigt ist, wird sie entsprechende Bußgeldverfahren einleiten. Verkehrsunsichere Fahrzeuge dürfen am Straßenverkehr nicht mehr teilnehmen (Verbot der Weiterfahrt). Zur Beweissicherung aber auch zur Gefahrenabwehr können solche Fahrzeuge auch polizeilich sichergestellt / beschlagnahmt werden.

Bei geringen und erheblichen Mängeln händigt die Polizei so genannte Kontrollberichte aus. Diese sind einigen auch als „Mängelkarte“ bekannt. Der Fahrzeughalter ist verpflichtet, diese Mängel unverzüglich beheben und die Vorschriftsmäßigkeit des Fahrzeugs bestätigen zu lassen. Macht er das nicht, droht die Zwangsstilllegung durch die Straßenverkehrsbehörde. Fallen Fahrzeugführer und -halter häufiger durch Verstöße auf, sind sie ggf. charakterlich nicht zum Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen geeignet. In diesen Fällen kann die Fahrerlaubnis durch das Straßenverkehrsamt sogar ganz entzogen werden.

  • Die Bodenfreiheit liegt unter 8 cm. Das Fahrzeug setzt während der Fahrt auf und ist nicht mehr steuer- und bremsbar.
  • Fahrwerkstieferlegung in Verbindung mit einer Sonderbereifung. Die Reifen der Vorderachse berühren beim Lenken die Karosserie und das Fahrzeug ist dadurch nicht sicher steuerbar.
  • Schwarz lackierte Rückleuchten: Das Fahrzeug wird vom nachfolgenden Verkehr zu spät wahrgenommen.
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