ESSEN MOTOR SHOW

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Tuning Night 2017

TV-Tuninglady Linda van de Mars und Polizei-Mustang

Es herrschte mal wieder Showdown bei TÜV Rheinland: Ultrabreite Alltagsvehikel cruisen knapp über dem Asphalt neben Minis mit spektakulären Flügeltüren. Aufgemotzte V8-Ami-Schlitten blubbern sonor neben Flitzern mit schrillen Airbrush-Graffiti und chromblitzenden Luxuslinern aus den 1970er Jahren. Für Begeisterung sorgte ein ganz besonderes Fahrzeug: der von Wolf Racing veredelte, 455 PS starke und fast 270 km/h schnelle Ford Mustang GT im originalen Polizei-Outfit. „Der diesjährige Hingucker der Aktion ,Tune it! Safe!’ steht für Fahrspaß und sicheres, seriöses Tuning zugleich“, sagte Markus Hupperten, TÜV Rheinland-Regionalleiter Köln und Gummersbach, bei der
9. Tuning Night im Juli dieses Jahres, in Köln. Die Kampagne ist eine von TÜV Rheinland unterstützte Initiative des Bundesverkehrsministeriums und des Verbands der Automobil Tuner (VDAT). Neben so viel Glanz und Gloria muten die scheinbar übel zugerichteten „Ratten“ an, als seien sie gerade dem nächsten Schrottplatz entsprungen. Doch solche sogenannten Ratlooker sind in der Szene nach wie vor beliebt. In der Regel technisch tipptopp, vermitteln die Gefährte nur nach außen hin den Eindruck einer desolaten Rostlaube.

Keine Angst vorm „TÜV“

Die legmichtiefer-Facebook-Community, powered by TÜV Rheinland, hatte gerufen und rund 700 automobile Unikate tummelten sich mit ihren stolzen Besitzern auf dem Kölner TÜV Rheinland-Gelände in der Max-Glomsda-Straße 3. Die zahlreichen Teilnehmer und Besucher erwartete erneut ein markenoffenes Kult-Event der Superlative. Mit dabei war diesmal Lina van de Mars, TV-Tuningexpertin, Rennfahrerin, Kfz-Mechatronikerin und Jurymitglied beim „Goldenen Lenkrad“. Die Wahl-Berlinerin präsentierte jede Menge Vehikel mit Aufsehen erregender Optik oder viel Dampf unter der Haube. Außerdem gab’s einen markenungebundenen Show & Shine-Wettbewerb, Gewinnspiele, Foodtruck und heiße Beats. Im Fotobulli konnten Tuningfreunde ihre Schnappschüsse vom Meeting direkt digital versenden. Die TÜV Rheinland-Experten beantworteten alle Fragen von Fans und Profis. „Das bildet Vertrauen und trägt dazu bei, die Hemmschwelle vorm ,TÜV’ abzubauen“, unterstrich Markus Hupperten. So nutzten zahlreiche Hobbytuner die Gelegenheit, Änderungen an ihren Fahrzeugen gleich an der Prüfstelle eintragen zu lassen.

Überrollkäfige und -bügel liegen im Trend

Im Trend liegen derzeit unter anderem die vom Motorsport her bekannten Überrollkäfige oder -bügel. Mitunter ist der Einbau sogar ohne Eintragung möglich. Verändern sich jedoch beispielsweise Sichtverhältnisse, Fahreigenschaften oder die Zahl der Sitzplätze, ist der Eintrag in die Fahrzeugpapiere zwingend notwendig. Damit sämtliche Tuningmaßnahmen stets im vorgeschriebenen Rahmen bleiben, gaben die TÜV Rheinland-Spezialisten bei Benzingesprächen viele Tipps über legale Veredelungsmöglichkeiten. „Getreu unserer Maxime ,Entdecke das Mögliche’ haben wir natürlich auch den Spaßfaktor im Auge“, erklärte Regionalleiter Hupperten und betonte: „Die Verkehrssicherheit darf aber keinesfalls auf der Strecke bleiben.“ Viele Änderungen müssen in den Kfz-Papieren vermerkt werden, andernfalls erlischt die Betriebserlaubnis – und das kann beim Fahren über öffentliche Straßen teuer werden.

Mehr als 112.000 Tuningenthusiasten haben sich bereits bei Facebook registriert – Tendenz steigend. Hier finden sie Prüfstellen inklusive Ansprechpartner und Adresse in ihrer Nähe. Außerdem beraten die TÜV Rheinland-Fachleute online vor geplanten Umbauten. Weitere Infos: www.facebook.com/legmichtiefer.

 

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