Unterboden-Beleuchtung

FRAGE VON DANNY:  

Ist es richtig, dass man eine Unterbodenbeleuchtung zwar installieren darf, aber sicherstellen muss, dass es nicht möglich ist, sie während der Fahrt in Betrieb zu nehmen? Oder darf so etwas überhaupt nicht angebaut werden? Ich würde gerne an den Show&Shine Wettbewerben bei Tuningtreffen teilnehmen. Deshalb würde ich gerne eine Unterbodenbeleuchtung installieren.

MR. SAFE T.:

Eine manuell geschaltete, beliebig farbige Unterbodenbeleuchtung hat laut Verordnungsgeber nichts im öffentlichen Straßenverkehr zu suchen. Ausnahme bildet eine als Ausstiegsleuchte beschriebene und geschaltete Unterflurbeleuchtung in der Farbe Weiß. Unter bestimmten Bedingungen ist es allerdings auch möglich, eine Showcar-Beleuchtung für Messen oder Vorführungen außerhalb der Straßenverkehrsordnung zu nutzen ohne die Beleuchtung immer wieder komplett abbauen zu müssen. Eine Unterbodenbeleuchtung gilt rechtlich nur dann als lichttechnische Einrichtung, wenn sie durch Betätigen eines Schalters, dem einfachen Einsetzen einer Sicherung oder dem Verbinden eines Steckers in Betrieb gesetzt werden kann. Dauerhalft deaktivierte Leuchten werden behandelt wie nicht vorhanden, es sei denn, ihr Anbau könnte jemanden schädigen oder mehr als unvermeidbar ge- fährden, behindern oder belästigen. Eine fest angebaute nicht nach außen ragende Unterbodenbeleuchtung, die durch ein fehlendes Stück Kabel nicht im Straßenverkehr betrieben werden kann, ist dementsprechend nicht mehr zu beanstanden.

Mr. SAFE T.
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